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Berlin: Ermittlungen gegen Investitionsbank Berlin

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Betrug bei Corona-Hilfen?

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit der Auszahlung von Corona-Hilfen an Kleinunternehmer gegen die Investitionsbank Berlin. Ein Banksprecher teilte mit, die Staatsanwaltschaft habe ein Ermittlungsverfahren gegen die IBB-Vorstände und weitere führende Mitarbeiter eingeleitet. Die Bank sehe den Ermittlungen gelassen entgegen, denn sie habe in enger Abstimmung mit dem Senat die Corona-Soforthilfe-Programme aufgesetzt und bearbeitet. Dabei seien die Vorgaben von Bund und Land beachtet worden. In den vergangenen Monaten wurden mehrfach Vorwürfe laut, die IBB habe bei den Corona-Hilfen nicht genau geprüft und damit Betrügern Tür und Tor geöffnet. Insgesamt zahlte das Institut nach eigenen Angaben auf Basis von mehr als 213.000 Anträgen rund 1,8 Milliarden Euro aus. Etwa 30.000 Anträge seien dagegen abgelehnt worden.