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Blumenkorso: Verein will Entscheidung vom Land

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Situation weiter ungewiss

Aufgrund der anhaltenden Pandemie stehen viele Veranstaltungen in der Region auf dem Prüfstand. Das gilt auch für Deutschlands größte rollende Blütenschau in Bad Ems. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass aufgrund des enormen organisatorischen, werblichen und damit auch finanziellen Vorlaufs eine möglichst zeitnahe Entscheidung getroffen werden muss. Da zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht geklärt ist, wie die Lage im August aussieht, steht der Verein vor einem Dilemma, denn die Kosten für den Bartholomäusmarkt und den Korso belaufen sich zusammen auf rund eine Viertelmillion Euro. Aus diesem Grund hat der Vorstand entschlossen, die Durchführung der Großveranstaltung Blumenkorso in einer Eilentscheidung zu beantragen und sich somit bei den politisch Handelnden in der Landesregierung bzw. der behördlich zuständigen Kreisverwaltung abzusichern. So soll ein finanzieller Schaden für den Verein abgewendet werden. Was den Bartholomäusmarkt betrifft, ist eine Entscheidung noch nicht von Nöten. So könnte der Markt, im Gegensatz zum Blumenkorso, auch in einer kleineren Version stattfinden.