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Forderung einer sofortigen Freilassung Kavalas

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Botschafter einbestellt

Das türkische Außenministerium hat die Botschafter von zehn Ländern, darunter auch Deutschland, wegen einer Erklärung zum juristischen Vorgehen gegen den Menschenrechtsaktivisten Kavala einbestellt. In der Erklärung fordern die diplomatischen Vertretungen die sofortige Freilassung Kavalas und verlangen eine gerechte und schnelle Lösung ohne weitere Verzögerungen. Der türkische Außenminister Soylu schrieb dazu auf Twitter, Botschafter, die der Justiz in einem laufenden Verfahren eine Empfehlung und einen Vorschlag machten, seien inakzeptabel. Die Forderung werfe einen Schatten auf das Verständnis der diplomatischen Vertreter von Recht und Demokratie. Zu den einbestellten Botschaftern zählen neben Diplomaten aus Deutschland auch die USA, Frankreich, Kanada und Dänemark und fünf weitere Staaten. Kavala wird seit vier Jahren in einem türkischen Gefängnis festgehalten, ohne rechtmäßiges Urteil. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und der Europarat fordern seine Freilassung.





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