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Germanwings-Absturz: Schmerzensgeldklagen abgewiesen

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Bund trägt Verantwortung

Im März 2015 hatte ein vermutlich psychisch kranker Co-Pilot eine German-Wings Maschine in den französischen Alpen absichtlich gegen einen Berg gesteuert, 150 Menschen kamen dabei ums Leben. Jetzt hat ein Gericht mehrere Berufungsklagen von Hinterbliebenen zurück gewiesen, die zusätzliches Schmerzensgeld von der Germanwings-Mutter Lufthansa erhalten wollten. Dabei hatte es sich um je 30.000 Euro gehandelt. Die Kläger warfen der Lufthansa vor, die von ihr beauftragten Flugmediziner hätten bei den regelmäßigen Untersuchungen des Co-Piloten auf Flugtauglichkeit nicht gründlich genug gearbeitet. Die Richter am Oberlandesgericht Hamm wiesen die Berufungsklage zurück. Die Richter am OLG Hamm stimmten der Urteilebegründung der Vorinstanz zu, dass die medizinische Überwachung eine hoheitliche Aufgabe des Staates, bzw. des Luftfahrtbundesamtes sei. Dementsprechend sei der Bund der richtige Anspruchsgegner.





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