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Mutmaßliche IS-Anhängerin gesteht

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Noch kein Urteil gefällt

Im Prozess über die mutmaßliche IS-Rückkehrerin Lisa R. hat die Angeklagte in der vergangenen Woche ein Geständnis abgelegt. Dabei schilderte die Frau aus Idar-Oberstein warum sie den Islamischen Staat in Syrien unterstützt habe und auch, warum sie geflohen sei. Demnach habe ihre erste große Liebe dazu animiert zum Islam zu konvertieren. Sie sei zu diesem Zeitpunkt sehr leicht zu beeinflussen gewesen, habe allerdings bereits nach kurzer Zeit in Syrien Zweifel an der IS-Ideologie gehabt. Ihr erster Mann, sowie zwei weitere Ehemänner seien bei Kampfhandlungen gestorben. Ehe sie 2019 die Flucht antrat, bekam die Angeklagte drei Kinder. Laut Generalstaatsanwaltschaft Koblenz gehörte sie dem IS von September 2014 bis Anfang Februar 2019 an. In der Zeit habe sie die Ideologie der Miliz über soziale Medien propagiert, die Tötung Andersdenkender gerechtfertigt und versucht weitere Anhänger zu gewinnen. Die Kinder der Angeklagten sind derzeit bei Pflegefamilien untergebracht. Ein Urteil in dem Prozess ist noch nicht gesprochen worden.