Sitzung des Koblenzer Stadtrates abgebrochen

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Eklat im Stadtrat

Die Sitzung des Koblenzer Stadtrates musste am Donnerstagnachmittag abgebrochen werden. Grund dafür war, dass die Fraktionen der CDU, der FDP, der AfD, sowie der Freien Wähler (FW) und der Wählergruppe Schupp (WGS) den Ratssaal verließen. Weil die Fraktionen der Grünen und Linken antifaschistische Symbole offenkundig an der Kleidung trugen und ihre Mikrofone mit Buttons bestückten, griffen die Mitglieder der anderen Parteien zu diesen drastischen Mitteln. Auch, weil sie wussten, dass die an diesem Tag personell geschwächten Grünen und Linke keine Mehrheit im Rathaussaal hatten und der Stadtrat mit dem Verlassen der Mitglieder nicht beschlussfähig war. Stadtratsmitglied Thorsten Schupp kritisierte dabei vor allem Oberbürgermeister David Langner und seinen Umgang mit der Situation. Der Ältestenrat der Stadt legte noch am gleichen Abend einen Nachholtermin für die Stadtratssitzung fest. Diese findet am am Donnerstag, 14. November ab 13.00 Uhr statt. Dafür kam man überein, dass in dieser Sitzung auf gegenseitige Provokationen verzichtet werde soll, bis sich der Ältestenrat auf eine zukünftige Regelung in der Geschäftsordnung vereinbart hat.